Berlin - Über die Feiertage hatte ich sehr lange Fredi Bobic im Ohr. Ich habe mir die knallharte, sehr ehrliche Analyse der Situation bei Hertha BSC durch den Geschäftsführer Sport angehört – einmal das fast 40 Minuten lange Interview beim vereinseigenen Hertha-TV und auch den einstündigen Podcast „Hauptstadtderby“ beim RBB. Beim unterhaltsamen Podcast war Bobic den beiden Stamm-Protagonisten Axel Kruse (Hertha) und Christian Beeck (Union) in Folge 90 zugeschaltet. Bobic übte sachlich und fundiert Kritik an einigen Zuständen, die er im Sommer bei seinem Amtsantritt in Berlin vorgefunden hatte. Vor allem die Passivität auf vielen Gebieten – die Spielweise auf dem Platz, aber auch die Abläufe und Strukturen im Verein – missfielen dem neuen Sportchef. Er habe in den letzten fünf Jahren aus der Ferne die Hertha stets als eine vor allem durch Passivität geprägte Mannschaft wahrgenommen, die wenig agierte.

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