Berlin-Westend - Sechs Punkte aus drei Spielen. Hertha BSC verschafft sich im Abstiegskampf und vor dem Derby gegen den 1. FC Union etwas Luft. Ein Befreiungsschlag der anderen Art gelang Maximilian Mittelstädt (24) dagegen bereits zuvor. Der blau-weiße Linksverteidiger zog dem Hass im Netz den Stecker. „Es gab viele Beleidigungen unter der Gürtellinie“, sagt Mittelstädt über die Parallelgesellschaft in den angeblich so sozialen Medien.

Dass der raue Ton im Internet zunimmt, ist schon länger zu beobachten. Unter dem Deckmantel der vermeintlichen Anonymität sind Beleidigungen, Rassismus, Hass und sogar Todesdrohungen leider an der Tagesordnung. „Du kannst nichts. Ich hoffe, du holst dir einen Kreuzbandriss. Du blöder Vollidiot“, lautete noch einer der harmloseren Kommentare, die Mittelstädt ertragen musste.

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