Berlin-Westend - Dass er in einer etwas skurrilen Situation steckt, daraus macht Arne Friedrich gar kein Geheimnis. Der ehemalige Nationalspieler ist seit Ende Januar mit der Entlassung von Manager Michael Preetz so etwas wie der starke Mann bei Hertha BSC. Wobei das nur insofern zutreffend ist, als schlichtweg kein anderer bei den Berlinern übriggeblieben ist, nachdem Preetz die Machtfülle seiner Position über mehr als ein Jahrzehnt zementiert hatte. Nun ist das Vakuum in Westend bekanntlich bald beendet. Fredi Bobic steht als neuer Sportchef in den Startlöchern, übernimmt offiziell ab 1. Juni und bringt mit Dirk Dufner einen neuen Kaderplaner mit. Inwieweit Platz für einen Sportdirektor bleibt und Friedrich selbst bereit ist, die in seiner Wahlheimat Kalifornien gewonnene Freiheit gegen das tägliche Rampenlicht der Bundesliga zu tauschen, soll schon bald entschieden werden. Nichtsdestoweniger laufen bei Hertha die Vorbereitungen auf die neue Saison. Entsprechend übt Friedrich den Spagat. 

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