Berlin - Dass er sich viel vorgenommen hatte, war deutlich zu erkennen. In der Anfangsphase der am Ende schmerzlichen 2:5-Niederlage gegen Borussia Dortmund schmiss sich Krzysztof Piątek in Zweikämpfe, behauptete Bälle und lief die Abwehr des BVB einige Male gefährlich an, wobei auch Ballgewinne heraussprangen, die die Hertha aber nicht in zwingende Torchancen ummünzen konnte. Der Mittelstürmer will bei Hertha BSC endlich den Durchbruch schaffen. Und sein Aufwand wurde gegen Dortmund belohnt: Die 1:0-Führung von Matheus Cunha leitete der Pole mit ein, indem er das Kopfballduell gegen Nationalspieler Emre Can gewann. Von einem Fremdkörper, wie der für 23 Millionen Euro vom AC Mailand im Januar verpflichtete Torjäger in vielen Spielen für die Blau-Weißen wirkte, konnte gegen die Borussen keine Rede mehr sein. Gleichwohl setzte Piątek weiterhin nicht die Akzente, die sich Bruno Labbadia von ihm wünscht. „In der ersten Halbzeit hatte er gute Szenen und gute Passstafetten“, erklärte Herthas Cheftrainer, forderte aber zugleich: „Es liegt auch am Spieler, sich noch mehr in diese gefährlichen Situationen zu bringen.“

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.