Berlin - Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Sami Khedira, Herthas neuer Hoffnungsträger, unterschrieb seinen neuen Vertrag bei den Berlinern direkt am Flughafen statt auf der Geschäftsstelle in Westend. Mehr Zeit war nicht, wollte er sich doch noch von seinen Kollegen bei Juventus Turin verabschieden. Gewöhnt hat man sich hingegen daran, dass bei Hertha BSC seit dem Einstieg von Investor Lars Windhorst und dessen Big-City-Club-Plänen Spieler seines Kalibers gehandelt werden. Schließlich geisterten in den vergangenen Transferphasen immer wieder große Namen von Nationalspielern herum, vor allem das Interesse an Mario Götze und Julian Draxler hielt sich hartnäckig. Während Götze nie ans Telefon ging, soll Draxler kaum von seinen acht Millionen Euro netto Jahresgehalt abgerückt sein, die er in Paris vom Emir aus Katar überwiesen bekommt. Dass Hertha nun mit Khedira tatsächlichen einen Weltmeister von 2014 verpflichtet hat, überrascht also durchaus. 

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