Berlin - Die Stimmungslage rund um einen Fußballverein in Corona-Zeiten zu ermitteln ist sicherlich schwierig. Schließlich fehlt das wohl wichtigste Barometer, der Gemütszustand der Stadionbesucher und vor allem der eingefleischten Fans. Nun muss man sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, um zu behaupten, dass die Spieler von Hertha BSC nach der 0:3-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim mit einem gellenden Pfeifkonzert der Ostkurve in die Kabine geschickt worden wären. Denn der Unmut im blau-weißen Umfeld angesichts der mal wieder prekären Lage in Westend wächst. Neben den Spielern und Trainer Bruno Labbadia gerät dabei mehr und mehr Manager Michael Preetz in den Fokus. Neben einer Online-Petition, die die Ablösung des sich seit 2009 im Amt befindenden ehemaligen Stürmers fordert, wird es am Sonnabendnachmittag, wenn Hertha zum nächsten Krisengipfel den SV Werder Bremen empfängt (18.30 Uhr, Sky), eine Demo auf dem Olympischen Platz geben, die den Rücktritt von Präsident Werner Gegenbauer und eben Preetz fordert. 

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