Berlin - Konkurrenz soll das Geschäft beleben, aber mit der Wechselwirkung ist das so eine Sache. Liegen beide Kontrahenten mit ihren Leistungen zu weit auseinander, kann der positive Effekt nicht nur verpuffen, sondern sich sogar nachteilig auswirken, sodass letztlich keiner profitiert. Dass dagegen ein Duell auf Augenhöhe die Beine von Fußballern bewegen kann, sieht man diese Saison bei Hertha BSC. Marvin Plattenhardt, 28, und sein fünf Jahre jüngerer Konkurrent Maximilian Mittelstädt liefern sich auf der Position des Linksverteidigers den spannendsten Zweikampf im Kader von Bruno Labbadia.

„Beide haben eine überragende Einstellung, geben im Training immer alles. Das merkt man ihnen auch körperlich an“, freut sich Labbadia vor dem Heimspiel gegen Borussia Dortmund am Sonnabend und erklärt: „Ich spüre, dass sie sich gegenseitig pushen.“ Das sei auch in der Länderspielpause so gewesen. Während Herthas Nationalspieler durch die Welt jetteten, ackerten Plattenhardt und Mittelstädt in Berlin.

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