Berlin - Diesmal waren es die anderen, die Roten, die das Berliner Olympiastadion für ihren Disput nutzten. Während sich da im Gästeblock die Spieler des VfB Stuttgart nach der 0:2-Niederlage dem Unmut der Fans stellen mussten, warteten die Anhänger in Blau und Weiß vergeblich auf einen Austausch mit der eigenen Mannschaft. Außer Herthinho, dem Maskottchen des Hauptstadtklubs, bekamen die Fans von Hertha BSC in der Ostkurve aber keinen Spieler zu sehen. Dass sie die Mannschaft sehen wollten und sie diesen Wunsch lautstark in Richtung blauer Laufbahn schmetterten, verpuffte irgendwo zwischen Rasen und den Katakomben des Olympiastadions. Dorthin hatte sich die Mannschaft nach dem im Abstiegskampf so wichtigen Sieg zurückgezogen, verzichtete, wie schon eine Woche zuvor beim 1:0-Erfolg in Augsburg, auf den gemeinsamen Jubel mit den Fans.

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