Berlin-Westend - Geschafft. Als Schiedsrichter Deniz Aytekin Herthas Partie gegen den 1. FC Köln abpfiff, fiel die gesamte Last dieser verkorksten Saison von den Schultern der Berliner. Santiago Ascacibar sprang Niklas Stark in die Arme, Alexander Schwolow ballte die Fäuste. Denn nach 93 nervenaufreibenden, aber fußballerisch biederen Minuten beim 0:0 in Westend war dank des Augsburger 2:0-Siegs gegen Bremen und Bielefelds 1:1 gegen die TSG Hoffenheim klar: Die Blau-Weißen bleiben erstklassig. Auch die Kölner dürfen weiter auf den Ligaverbleib hoffen, müssen aber am 34. und letzten Spieltag ihr Heimspiel gegen den FC Schalke gewinnen. Ein weiteres Nervenspiel, das Hertha BSC erspart bleibt. Entsprechend gelöst war Pal Dardai. „Das war ein sehr schwieriger Job“, blickte er direkt nach Abpfiff bei Sky auf sein zweites Engagement als Cheftrainer zurück. „Das wir drin bleiben ist für die Akademie und den gesamten Verein sehr wichtig. Ich bin sehr stolz auf die Jungs. Sie haben alles gegeben und sind nie hektisch geworden.“

Vor der Partie war die Marschroute klar: Die Berliner wollten gleich den ersten von zwei Matchbällen verwandeln, um einerseits ihre seit sieben Spielen ungeschlagene Serie auszubauen, vor allem aber, um mit einem guten Gefühl in die neue Saison zu gehen. Dabei musste Dardai nach dem absolvierten Mammutprogramm nach der Corona -Quarantäne auf gleich zehn Spieler verzichten, was sich entsprechend in seiner Startelf bemerkbar machte. Besonders im Angriff blieb Herthas Cheftrainer einzig Nachwuchsstürmer Jessic Ngankam übrig, der auf Schalke das erlösende Siegtor zum 2:1 schoss und gegen Köln sein Startelfdebüt gab.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.