Berlin-Westend - Pal Dardai wusste, dass es kniffelig wird. Vor allem sei Geduld gefragt, um Hertha BSC ein weiteres Mal nach 2015 vor dem Abstieg in die Zweite Liga zu retten. Immer wieder schwor der 44 Jahre alte Ungar alle Blau-Weißen in den vergangenen Tagen darauf ein, dass der Klassenerhalt durchaus sogar erst über den Umweg der Relegation erreicht werden könnte. Um dieses Last-minute-Szenario doch noch zu verhindern, „müssen wir irgendwann eine Überraschung machen“. 

Weil diese auch trotz einer kämpferisch guten Leistung beim 0:3 (0:1) gegen RB Leipzig ausblieb und die direkten Konkurrenten weiter punkten, wird die Lage für die Berliner immer bedrohlicher. Während RB bis auf zwei Punkte an Tabellenführer Bayern München heranrückte, trennt Hertha nach acht Spielen ohne Sieg, vier davon unter Dardai, und der Aufholjagd des FSV Mainz 05 nur noch ein Punkt von einem direkten Abstiegsplatz. „Das Ergebnis ist deutlich. Wir hatten genug Chancen. Aber ohne Tor geht es nicht. Da hilft nur arbeiten. Das tun die Jungs“, erklärte Dardai nach Abpfiff. 

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