Berlin-Westend - Am Ende stockte jedem Herthaner der Atem. Als Matheus Cunha nach feinem Zuspiel des zuvor eingewechselten Mattéo Guendouzi in der Nachspielzeit allein auf Bayerns Torhüter Manuel Neuer zulief, war der erste Punkt in der zweiten Amtszeit von Pal Dardai als Trainer von Hertha BSC zum Greifen nah. Am Ende fehlten nur wenige Zentimeter, nachdem Cunha den Ball aus dem Vollsprint zwar über Neuer, aber auch am rechten Pfosten vorbei lupfte. Natürlich ärgerte Dardai die vergebene Großchance, um die 0:1-Niederlage gegen den FC Bayern München zu verhindern. Cunha wollte er aber auch nach einer Nacht Schlaf keinen Vorwurf machen. Ebenso wenig gab Dardai preis, wie oft ihm selbst die Szene noch vor dem Einschlafen durch den Kopf gerauscht ist. „Ich bin froh, dass die Offensivspieler da waren, dass wir Torchancen gegen Bayern hatten“, erklärte der Ungar. Cunha habe nun mal bereits elftausend Meter in den Beinen gehabt, vor allem aber habe er nicht gezögert, weswegen er ihm nicht böse sein könne. „Er hat eine Entscheidung getroffen, die nicht schlecht war. Und er hat es technisch gut gemacht“, lobte Dardai und formulierte folgenden Lösungsansatz: „Noch mehr arbeiten, dann geht er irgendwann rein.“

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