Berlin-Westend - Der knappe 1:0-Pokalsieg bei Drittligist SV Meppen bewies: Hertha BSC fehlt es auf der linken Seite noch an offensiver Durchschlagskraft. Trainer Pal Dardai, der spätestens bis zum Liga-Auftakt beim 1. FC Köln (Sonntag, 17.30 Uhr) alle Zugänge an Bord haben wollte, muss sich weiter gedulden. „Es ist ein offenes Geheimnis, es muss etwas passieren. Wir warten und arbeiten weiter“, erklärte Dardai jüngst über Herthas Gebaren auf dem Transfermarkt.

Vier Zugänge konnte der Ungar bisher begrüßen: Im Mittelfeld bekam er Suat Serdar (Schalke) und Prince Boateng (Monza), im Sturm lotste Sportchef Fredi Bobic Stevan Jovetic aus Monaco nach Berlin und für die rechte Seite verpflichteten die Blau-Weißen gerade erst Augsburgs Marco Richter. Gleichzeitig wurde der Kader ausgedünnt: Matteo Guendouzis Leihe vom FC Arsenal endete, Sami Khedira beendete seine Karriere, Arne Maier wechselte im Tausch mit Richter nach Bayern. Außenverteidiger Luca Netz zog es überraschend zu Borussia Mönchengladbach und für Mittelstürmer Jhon Cordoba kassierte Hertha vom FK Krasnodar 20 Millionen Euro.

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