Mainz/Berlin - Was er von seiner Mannschaft erwarten konnte, wusste Pal Dardai selbst kurz vor dem Anpfiff nicht so genau. 23 Tage nach dem letzten Pflichtspiel von Hertha BSC und der 14-tägigen häuslichen Isolation stand der Cheftrainer der Berliner schlichtweg vor zu vielen Unbekannten. Wie fit werden seine Spieler nach nur drei Trainingstagen tatsächlich sein? Wie viel hat das Team in den eigenen vier Wänden an taktischem Verständnis eingebüßt? Und, wahrscheinlich die wichtigste Frage: Wie gehen seine Schützlinge mit dem enormen Druck um, der auf ihnen lastet, nachdem sie durch die Zwangspause bis auf den vorletzten Platz durchgereicht wurden?

Nach dem ersten von drei Nachholspielen lässt sich festhalten: Es war weder ein Auftakt nach Maß noch einer zum Vergessen. Mit dem 1:1 (1:1) in Mainz bleiben die Herthaner zwar als Tabellensiebzehnter auf einem direkten Abstiegsplatz, können aber dank ihres leidenschaftlichen Auftritts weiterhin auf den direkten Klassenerhalt hoffen. „Ich bin sehr stolz“, sagte Dardai nach dem Schlusspfiff. „Wir haben die ersten 15 Minuten überlebt und am Ende die besseren Torchancen gehabt. Das war mehr, als ich erwartet hatte.“

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