Bielefeld - Die Haare standen Bruno Labbadia bereits vor Anpfiff zu Berge. Bei der Zufahrt zum Bielefelder Stadion habe Herthas Cheftrainer im Mannschaftsbus Gänsehaut gehabt. Zuvor erklärte der ehemalige Stürmer, er habe an seine dreijährige Zeit in Ostwestfalen „nur gute Erinnerungen“. Das dürfte sich nun geändert haben. Die Enttäuschung über das 0:1 (0:0) stand ihm und seinen Spielern nach Spielschluss ins Gesicht geschrieben. Wieder einmal gelang es den Berlinern nicht, ein zweites Spiel in Folge zu gewinnen. Die für den Januar vorgesehene Aufholjagd scheint schon beendet. „Definitiv zeigt dieser Monat, wohin unsere Reise geht“, erklärte Labbadia noch vor Anpfiff. Nun lässt sich festhalten: Statt nach oben zu blicken, stecken die Berliner mit nur noch fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz erneut im Abstiegskampf. „Wir wussten was uns erwartet und dachten wir wären weiter. Nun ist unten näher als oben“, stellte Labbadia konsterniert fest.

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