Berlin - Die fünf Nackenschläge in der zweiten Halbzeit gegen Borussia Dortmund haben bei Hertha BSC Spuren hinterlassen. Auf die bereits am Tag nach der schmerzhaften 2:5-Niederlage erfolgte Gruppentherapie nahm sich Bruno Labbadia zum Wochenbeginn auch einige Spieler in einem Vier-Augen-Gespräch zu Brust. „Ich hatte das Gefühl“, erklärt Herthas Cheftrainer, „dass der eine oder andere noch mal individuell eine Aufarbeitung brauchte.“

Besonders ärgerten ihn die vielen Fehler, die sein Team in nur 34 Minuten nach der 1:0-Pausenführung machte. Die Gegentore seien das Resultat einer ganzen Fehlerkette gewesen, die bereits bei den Stürmern angefangen habe. Labbadia störte dabei das Anlaufverhalten seiner vordersten Spieler, die den BVB zu wenig unter Druck setzten, sodass die Gäste ohne Mühe und immer wieder in die gefährlichen Zwischenräume vorstoßen konnten. „Wir sind noch mal darauf eingegangen, dass da ein paar Sachen miteinander nicht funktioniert haben, dass wir mit ein paar Sachen nicht einverstanden waren, vor allem damit, dass sich oft jemand rausgenommen hat“, berichtet Labbadia. Mal hätte einer mitgemacht, mal zwei und einer nicht, sodass der Hesse feststellt: „Gegen den Ball haben wir das schon wesentlich besser gemacht.“

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