Berlin/Leogang - Pal Dardai stand klatschnass im Kabinengang des kleinen Stadions im österreichischen Bramberg. Ein Unwetter war über das kleine Dorf im Salzburger Land gezogen. Der letzte Test von Hertha BSC gegen den türkischen Erstligisten Gaziantep FK musste beim Stand von 3:0 in der 57. Minute abgebrochen werden. Der Trainer war trotzdem zufrieden. Denn dieses Trainingslager in Österreich war trotz aller Widrigkeiten alles andere als verhagelt.

Eine Woche vor dem ersten Pflichtspiel, der Pokalpartie beim Drittligisten SV Meppen, sieht die Bilanz der Blau-Weißen nach neun Tests so aus: sechs Siege, drei Unentschieden und keine Niederlage. Darunter eine 4:3-Gala gegen den FC Liverpool. Vor dem Start der Sommervorbereitung hätte das wohl keiner so vermuten können. Denn Dardai musste mit einer Rumpftruppe auskommen. Acht Abgänge, vier Olympiafahrer, dazu noch drei EM-Fahrer, die erst vor einer Woche wieder zum Team stießen. Der Ungar machte das Beste daraus: Er holte zehn Talente für die Trainingseinheiten hinzu.

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