Sinsheim/Berlin - Dass es nicht der ganz große Rahmen werden würde, war pandemiebedingt bereits vor dem letzten Spieltag klar. Um Punkt 17 Uhr war es aber dann so weit. Sami Khedira wurde von Herthas Cheftrainer Pal Dardai in der Rhein-Neckar-Arena nach seinem 539. Profi-Einsatz ausgewechselt. Als der ehemalige Nationalspieler vom Feld ging, spendeten nicht nur die Kollegen Applaus. Auch die erstmal wieder zugelassenen 100 Zuschauer, allesamt Mitarbeiter der TSG Hoffenheim, erhoben sich von ihren Plätzen und zollten Khedira für seine beeindruckende Weltkarriere Respekt. Dabei ließen sich die Berliner eine nette Geste einfallen. Dardai, sein Trainerteam und viele Mitspieler trugen Khedira-Trikots seiner bisherigen Stationen. „Es war super emotional“, gab Khedira nach der späten 1:2-Niederlage bei der TSG zu. „Ich bin traurig, aber vor allem dankbar, dass ich heute nochmals spielen durfte, und für die Erlebnisse in den vergangenen Jahren.“

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