Köln - Der Befreiungsschlag bleibt aus. Hertha BSC kommt im Krisengipfel beim 1. FC Köln lediglich zu einem 0:0. Nach einer chancenarmen ersten Hälfte war die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia vor allem nach der Einwechselung des angeschlagenen Spielmachers Matheus Cunha das bessere Team, ließ aber in der Schlussphase der Partie zu viele Chancen ungenutzt. Damit bleiben die Berliner vor der englischen Woche und den beiden Heimspielen gegen die TSG Hoffenheim (Dienstag, 20.30 Uhr) sowie gegen den SV Werder Bremen am Sonnabend (18.30 Uhr) im unteren Tabellenkeller stecken. „Es wird sich zeigen, was der Punkt wert ist“, sagte Niklas Stark nach Abpfiff bei Sky und erklärte: „Wir haben andere Ziele, müssen die Situation aber annehmen und das Beste daraus machen. Das nächste Spiel steht ja bereits an.“

Labbadia vertraute im Vergleich zum blutleeren Auftritt bei der 0:1-Pleite bei Aufsteiger Arminia Bielefeld durchaus überraschend fast der gleichen Startelf. Einzig Angreifer Krzysztof Piątek ersetzte den angeschlagenen Linksverteidiger Marvin Plattenhardt, der das durch die Ausfälle von Dedryck Boyata, Javairo Dilrosun, Marton Dardai und Eduard Löwen ohnehin schon gut ausgelastete Lazarett der Berliner weiter füllte. Immerhin wurde Mittefeldspieler Vladimir Darida rechtzeitig fit. Auch Herthas Topscorer Matheus Cunha, der an hartnäckigen Leistenproblemen laboriert, schaffte es in den Kader. Der Brasilianer nahm jedoch zunächst auf der Bank Platz. Einen Fingerzeig, in welche Richtung es für Hertha zumindest auf dem Papier gehen sollte, lieferte der Wechsel Piątek für Plattenhardt dennoch: nach vorne.

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