Berlin - Für den gelungenen Jahresauftakt griff Bruno Labbadia beim 3:0-Sieg gegen den FC Schalke 04 zu gleich mehreren Schachzügen. Die größte Überraschung für viele Fans von Hertha BSC war dabei sicherlich, dass Omar Alderete, 24, in der Abwehrzentrale den Vorzug vor Jordan Torunarigha, 23, erhielt. „Jordan hatte daran zu knabbern“, erklärte der blau-weiße Cheftrainer rückblickend über die 1:4-Niederlage in Freiburg, die Hertha BSC kurz vor Weihnachten in eine ernste Sinnkrise stürzte. Im Breisgau agierte der Ex-U21-Nationalspieler mehrfach unglücklich, fälschte den Ball zum zweiten Gegentor ab und gewann lediglich 64 Prozent seiner Zweikämpfe. Torunarighas Leistung sei allerdings nicht der Grund gewesen, ihn gegen Schalke aus der Startelf zu nehmen. „Fehler gehören leider dazu. Da reißen wir keinem den Kopf ab“, erklärte Labbadia. Vielmehr sei es so gewesen, „dass Jordan das Spiel nicht abschütteln konnte“.

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