BerlinMit Krisen kennt sich Michael Preetz aus. Bereits mehrfach schlitterte Hertha BSC unter seiner Regie dem Abgrund entgegen. Während es vergangene Saison noch einmal gut gegangen ist, musste der blau-weiße Kaderplaner in seiner seit 2009 andauernden Amtszeit bereits zweimal den bitteren Gang in die Zweite Liga antreten. „Wir wissen um die Situation. Es wurmt uns“, erklärt Preetz und fordert: „Wir müssen bessere Ergebnisse einfahren.“ Tatsächlich muss das Team von Trainer Bruno Labbadia am Sonnabend (15.30 Uhr, Sky) beim ebenfalls schwer unter Druck stehenden 1. FC Köln unbedingt punkten, um nicht nach den Abstiegen 2010 und 2012 erneut in den gefährlichen Abwärtsstrudel hineingerissen zu werden. Sollte nach dem blutleeren Auftritt und der 0:1-Niederlage bei Aufsteiger Arminia Bielefeld auch in der Domstadt nichts Zählbares für die Berliner rausspringen, brennt bei Hertha BSC in der kommenden Woche und den Heimspielen gegen Hoffenheim (Dienstag, 20.30 Uhr) und Bremen (Sonnabend, 18.30 Uhr) mal wieder der Baum. Dann weiß auch Preetz, dass Dinge schnell eine Dynamik entwickeln, bei der man heute noch nicht weiß, was morgen sein wird.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.