Berlin-Westend - Grund zur Freude hatte Pal Dardai als Cheftrainer von Hertha BSC in diesem Jahr wenig. Am Sonnabend (15.30 Uhr) gegen den FC Augsburg feiert der Ungar dafür bereits vor dem Anpfiff: Gegen die bayrischen Schwaben wird Herthas Rekordspieler (286 Einsätze) zum 157. Mal für die Berliner an der Seitenlinie stehen – damit schließt er zu Jürgen Röber (1996 bis 2002) auf Platz zwei auf. Lediglich Helmut „Fiffi“ Kronsbein (1966 bis 1974 und 1979 bis 1980) coachte Hertha noch häufiger im Oberhaus (212-mal). „Das ist eine schöne Zahl“, sagt Dardai mit Verweis auf seine blau-weiße Verbundenheit: „Ich liebe diesen Verein und diese Stadt.“ Zeit, seinen Rekord zu genießen, hat er aufgrund der angespannten Tabellensituation nicht. „Der Verein hatte große Wünsche und sich nach meinem Geschmack ein bisschen von null auf hundert verplant. Und jetzt muss man sich retten. Das ist sehr schwierig, aber wir können da zusammen rauskommen“, erklärt Dardai, der trotz der bisher dürftigen Ausbeute seiner zweiten Amtszeit immer noch einen beachtlichen Schnitt von 1,3 Punkten pro Partie aufweisen kann. Hochgerechnet auf 34 Spieltage würde das 44 Punkte ergeben – und Hertha BSC von allen Sorgen befreien.

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