Berlin - Er war der Auslöser eines schlagzeilenträchtigen Dreieck-Deals. Als der Transfer von Jhon Córdoba nach dem branchenüblichen Tauziehen erfolgreich ausverhandelt war, wechselte der Mittelstürmer für 15 Millionen Euro im Sommer vom 1. FC Köln zu Hertha BSC. Weil Berlins kommender Gegner etwas mehr als ein Drittel des von Hertha kassierten Geldes direkt dafür nutzte, Stürmer Sebastian Andersson wohl vor allem aufgrund der finanziellen Perspektive aus Köpenick loszueisen, landeten einige der Millionen von Hertha-Investor Lars Windhorst auf dem Konto des 1. FC Union. Nun hoffen sie in Westend, dass Córdoba an alter Wirkungsstätte in gewisser Weise wieder für Wirbel sorgt. Schließlich wollen die Berliner nach dem leidenschaftslosen 0:1 bei Aufsteiger Arminia Bielefeld am Sonnabend (15.30 Uhr, Sky) beim 1. FC Köln die Trendwende schaffen, um nach dem völlig verkorksten Vorjahr nicht erneut eine Zitterpartie um den Klassenerhalt erleben zu müssen. „Das erste Spiel gegen den Ex-Klub ist etwas anderes. So kenne ich es zumindest von mir“, erklärt Herthas Cheftrainer und Ex-Stürmer Bruno Labbadia die Gefühlswelt des Kolumbianers. Dass Córdoba bei seiner Rückkehr extra motiviert sei, glaubt Labbadia jedoch nicht: „Er hatte dort eine gute Zeit. Und außerdem ist er immer motiviert.“

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.