Berlin-Westend - Seine Formkurve zeigt vor dem Derby gegen den 1. FC Union (Ostersonntag, 18 Uhr, Sky) wieder steil nach oben. Herthas Matheus Cunha beendete am vergangenen Spieltag beim 3:0-Sieg gegen Bayer Leverkusen nicht nur seine Torkrise nach mehr als 1000 Minuten und 13 Spielen. Vielmehr bewies der ballverliebte Brasilianer eindrucksvoll, welchen maßgeblichen Einfluss er auf das Spiel des Teams von Trainer Pal Dardai hat. Mit seiner Kreativität, Explosivität und Torgefahr ist Cunha Herthas Dreh- und Angelpunkt, Rettungsanker im Abstiegskampf und womöglich auch der entscheidende Faktor für das Duell in Köpenick.

Bereits nach seiner Verpflichtung im Januar 2020 führte er Hertha BSC nach einer ähnlich verkorksten, durch den plötzlichen Rücktritt von Jürgen Klinsmann als Trainer beispielhaft chaotischen Saison zum Klassenerhalt. 18 Millionen Euro überwies Ex-Manager Michael Preetz an RB Leipzig, wo Cunha unter Trainer Julian Nagelsmann vergebens auf mehr Spielzeit hoffte. Ein Preis für eine Soforthilfe, der sich prompt bezahlt machte. Mit sechs Toren und einer Vorlage allein in den ersten sechs Spielen sorgte Cunha dafür, dass Hertha unter Ex-Trainer Bruno Labbadia schnell aus dem Gröbsten raus war.

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