Berlin - Hertha BSC verpasst den Befreiungsschlag und die so sehr herbeigesehnte Wende. Das Team von Trainer Bruno Labbadia verliert zum Rückrundenauftakt gegen den SV Werder Bremen mit 1:4 (1:2). Dabei bewiesen die Blau-Weißen gegen giftige Gäste durchaus Moral und kamen nach den Toren von Ex-Herthaner Davie Selke (10., Foulelfmeter) und Ömer Toprak (29.) durch Jhon Cordoba (45.+2) zurück in die Partie. Weil Leonardo Bittencourt (57.) und Joshua Sargent (77.) die blau-weiße Aufholjagd im zweiten Durchgang beendeten, bleibt Hertha im Tabellenkeller stecken.  Mit weiterhin nur zwei Punkten Vorsprung auf den 1. FC Köln, der am Sonntag noch bei der TSG Hoffenheim spielt und derzeit auf dem Relegationsplatz steht, erhöht sich der Druck auf Labbadia und Manager Michael Preetz weiter. „Wir nutzen unsere Chancen nicht und bekommen zu leichte Gegentore. Wir sind maßlos enttäuscht. Dennoch kann ich der Mannschaft nicht vorwerfen, dass sie nicht wollte“, ärgerte sich Labbadia direkt nach Abpfiff. 

Im Vergleich zum niederschmetternden 0:3 gegen Hoffenheim am vergangenen Dienstag baute der Hesse seine Startelf lediglich auf einer Position um. Der hochveranlagte 17-jährige Luca Netz durfte erstmals nach vier Kurzeinsätzen von Beginn an ran. Während Linksverteidiger Maximilian Mittelstädt für Netz im Mittelfeld agierte, musste Stürmer Krzystof Piątek zunächst auf der Bank Platz nehmen. „Wir müssen geduldig sein“, forderte Labbadia vor dem Anpfiff verbunden mit der Hoffnung, dass seine Spieler auch bei Rückschlägen „nicht den Kopf verlieren“.

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