Berlin - Man mag es kaum glauben, aber es war an jenem Tag Ende Mai 2012 tatsächlich nachts um 2.50 Uhr, als sich auf dem Podium im Saal eins des Internationalen Congress-Centrums (ICC) sieben Männer und eine Frau müde den Fotografen für ein Gruppenbild präsentierten: das frisch gewählte Präsidium von Hertha BSC um Vereinsboss Werner Gegenbauer. Acht Stunden (!) hatte die längste Mitgliederversammlung der Klubgeschichte gedauert, ehe ein heftiger Machtkampf zugunsten von Gegenbauer und Manager Michael Preetz ausgegangen war. Eine kleine Opposition um den ehemaligen Hertha-Profi Michael Sziedat hatte das Nachsehen. Ich war damals Augenzeuge des Spektakels und sehnte vergeblich Stunde für Stunde das Ende der oft nervigen Veranstaltung herbei.

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