Mönchengladbach/Berlin - Kurz vor dem Jahreswechsel und pünktlich zur Weihnachtszeit scheint Bruno Labbadias dringendster Wunsch in Erfüllung zu gehen. Seit dem Umbruch des Kaders im Sommer wurde Herthas Cheftrainer nicht müde zu betonen, dass die Bildung einer neuen Hierarchie innerhalb eines Teams vieles benötige, vor allem aber Zeit. Zudem unterstrich der 54-Jährige stets, die Last der Führung auf mehreren Schultern verteilen zu wollen. Nun, nach fast genau einem Drittel der Saison und zwei Spielen vor der coronabedingt verkürzten Winterpause, kann Labbadia nach dem Berliner 1:1 bei Borussia Mönchengladbach festhalten: Mit Mattéo Guendouzi hat der Fußballehrer einen Spieler in seinen Reihen, der nicht nur vorangeht, sondern mittlerweile auch Hertha Halt gibt – und nebenbei wunderschöne Treffer erzielen kann. „Bisher habe ich noch nicht gesehen, dass solche Tore seine Spezialität sind“, erklärte Labbadia und lobte: „Wie er das gemacht hat, war klasse.“

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