Berlin-Westend - Es ist gerade mal einen Monat her. Herthas neuer Manager Fredi Bobic saß entspannt auf der Ledercouch im Klubzimmer des Mannschaftshotels im österreichischen Leogang und sprach über die EM 2021. „Wenn das Turnier eins gezeigt hat, dann ist es die Erkenntnis, dass Mentalität sehr oft Qualität schlägt. Danach müssen wir uns bei unserer Kaderplanung auch richten“, erklärte Bobic. Von Entspanntheit ist in diesen Tagen bei Hertha BSC nach dem Fehlstart in der Bundesliga, der mit null Punkten und einem desaströsen sowie mutlosen 0:5-Auftritt seinen vorläufigen Tiefpunkt fand, nicht mehr viel zu spüren.

Trainer Pal Dardai kokettierte am Sonntag öffentlich mit seinem Rücktritt, die Hertha steckt mal wieder in der Krise. Aber: Bobic bleibt seiner Linie bei der Kadergestaltung treu. Nach Matheus Cunha, der zu Atletico Madrid für rund 30 Millionen Euro Ablöse wechselte, ist jetzt auch Dodi Lukebakio weg. Er geht zunächst auf Leihbasis für ein Jahr zum Bundesliga-Spitzenreiter VfL Wolfsburg. Das gab Hertha BSC am Montagmorgen bekannt. Bobic kommentierte den Wechsel des 23-jährigen Belgiers kurz und bündig: „Die Option für diesen Wechsel hat sich kurzfristig eröffnet und ergibt für beide Seiten Sinn. Wir wünschen Dodi alles Gute für seine persönliche und sportliche Zukunft.“

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.