Berlin - Herthas Trainer Pal Dardai hatte eine gewisse Vorahnung. Vor dem Anpfiff der Bundesligapartie in Köln blieb er vorsichtig: „Die Unsicherheit, das komische Gefühl aus dem letzten Jahr steckt tief drin. Der nächste Schritt für uns ist ein guter Start.“ Zur eher defensiven Prognose kam ein Schreck vor dem Spiel. Stürmer Davie Selke war nicht einsatzfähig. Er hatte sich bei einem Trainingsunfall mit Jordan Torunarigha eine Gehirnerschütterung zugezogen.

Und tatsächlich – das komische Gefühl scheint sich bei Hertha BSC nicht so schnell verflüchtigen zu können. Die Berliner starteten mit einer 1:3-Auswärtsniederlage in die Saison. Das Team zeigte mal wieder zwei Gesichter: In der ersten Halbzeit trat es diszipliniert auf, in der zweiten Halbzeit bot es ein Durcheinander in der Defensive. Hertha-Rückkehrer Kevin-Prince Boateng konstatierte: „Wir hatten uns viel vorgenommen. Nach dem 1:1 brechen wir ein und kommen nicht mehr zurück ins Spiel.“

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