Berlin - Auch am zweiten Tag nach seiner Rückkehr lachte die Sonne über der Geschäftsstelle von Hertha BSC. Bereits tags zuvor, als die Berliner ihren reaktivierten Cheftrainer Pal Dardai als Nachfolger von Bruno Labbadia offiziell vorstellten, herrschte auf dem Schenckendorffplatz in Westend ausgelassene Heiterkeit unter passenderweise blau-weißem Himmel. Bei lockeren Übungen wurde gescherzt und gelacht, sodass Dardai schnell merkte, dass seine Angst vor den Spielern, die nach seiner Freistellung im Sommer 2019 in nur eineinhalb Jahren vier Trainer verschlangen, unbegründet gewesen war. Und doch wird so manchem Profi das Lachen noch in dieser Woche wieder vergehen. Für Dardais erstes Spiel bei der Eintracht aus Frankfurt (Sonnabend, 15.30 Uhr, Sky) droht einigen Spielern, die noch gar nicht damit rechnen, ein Platz auf der Ersatzbank.

Besonderes Augenmerk wird Dardai auf die Defensivarbeit legen. Bereits 32 Gegentreffer kassierten die Berliner – nur Schalke (48) und Mainz (38) verteidigen noch schlechter. Nicht die besten Vorausetzungen, um gegen die zuletzt formstarken Frankfurter Angreifer Andre Silva (14 Tore in 17 Spielen) und Real Madrids Leihgabe und Rückkehrer Luka Jovic (drei Treffer in drei Partien) zu bestehen.

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