Berlin - Die Nacht für Pal Dardai war kurz. Ihm, dem Familienmenschen, ist es schließlich wichtig, dass das Familienleben an einem Montagmorgen sofort weitergeht. Da diesmal zum Start in die neue Woche auch noch die Maler kamen, war der Sonntagabend eher eine Einzelveranstaltung. „Ich habe ein Glas Wein getrunken, alleine eine Minizigarre geraucht. Ich bin sogar noch besser eingeschlafen als sonst“, sagte der Trainer von Hertha BSC in der morgendlichen Medienrunde und wirkte dabei gelassen: „Alles unter Kontrolle“.

Klar, jemand der am Vorabend beim VfL Bochum durch den 3:1-Sieg die ersten Punkte der Saison geholt hat, konnte natürlich zufrieden sein. Und das Ergebnis unterstützt seine ganz eigene Bewertung der Lage im Berliner Westend. „Hier bei Hertha gibt es keine Probleme“, sagte Dardai, „das ist künstlich provoziert und produziert durch die Medien.“ Schließlich habe er beim Spazierengehen auf der Straße, auf dem Trainingsplatz oder im Stadien noch keine negativen Stimmen gehört. „Alle, die uns sehen, sind positiv“, so Dardai. Nur klangen da Manager Fredi Bobic und Investor Lars Windhorst in ihren Interviews der vergangenen zwei Wochen keineswegs nur durchweg positiv.

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