Berlin-Westend - Die Lage bei Hertha BSC sieht bedrohlich aus. Der Verein steckt vor der Partie beim VfB Stuttgart mitten im Abstiegskampf. Pal Dardai soll den Super-GAU verhindern. Der Trainer ist seit 20 Tagen im Amt und versucht mit guter Laune, Blockaden bei den Spielern zu lösen. Bei seiner Antrittsrede sprach er von „Alligatoren“, die schon vier Trainer gefressen haben. Außenstürmer Dodi Lukebakio nannte er liebevoll „Känguru“. „Brehms Tierleben“ hat Dardai schon immer fasziniert und so referierte der Ungar bei der Pressekonferenz vor dem Spiel in Stuttgart mit viel Unterhaltungswert und einem schelmischen Grinsen über sein tierisches Hobby.

„Viele haben mich gefragt, warum ich Dodi Känguru genannt habe. In Australien lebt das Känguru. Es kann neun Meter weit springen, drei Meter hoch und läuft 60 Stundenkilometer. Das ist sehr schnell. Ich habe nicht gesagt, dass er ein Gepard (schnellstes Landtier der Welt mit 93 Stundenkilometern, Anm. d. Red.) ist. Dodi ist schnell, aber nicht der schnellste Bundesliga-Spieler“, erklärt Dardai und ergänzt: „Ich wollte früher mal Tierarzt werden. Ich kenne alle Tiere. Haustiere, Wildtiere, alle. Ihr könnt mich abfragen.“

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