Berlin-Westend - Der erste Schritt ist mit dem 3:1-Sieg in Bochum gemacht. Nicht nur für Hertha BSC, sondern auch für Suat Serdar. Gegen Greuther Fürth (Freitag, 20.30 Uhr, DAZN) soll der Zugang nach seinem Doppelpack direkt nachlegen. Trainer Pal Dardai erwartet gegen den Aufsteiger „keinen Wunderkick“. Weil die Kleeblätter womöglich tief stehen werden, müsse seine Mannschaft das Spiel machen, was zwangsläufig eine Aufgabe für Serdar ist, der mit seinen Läufen in die Tiefe das fränkische Bollwerk durchbrechen soll. „Torgefahr, Laufbereitschaft, Spielfähigkeit. Das ist alles schön, muss aber regelmäßig so sein“, fordert der Ungar von seinem Königstransfer.

Dass es den 24 Jahre alten Mittelfeldmann nach dem Abstieg mit Schalke 04 nach Berlin zog, ließ die Konkurrenz staunen – in gleich doppelter Hinsicht. Denn Serdar entschied sich nicht nur früh für Hertha, Sportchef Fredi Bobic machte den viermaligen Nationalspieler auch zum Superschnäppchen. Sieben Millionen Euro flossen nach Gelsenkirchen. Eine Saison zuvor blitzte Premier-League-Klub West Ham United noch mit einem 45-Millionen-Angebot beim späteren Absteiger ab. „Wir waren Gott sei Dank sehr schnell“, erklärt Bobic. 

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