Berlin - An jedem Spieltag der Bundesliga sind meist viele Tore zu bewundern. Das Gros der Treffer vergisst man als Zuschauer oft recht schnell. Aber es gibt auch Tore – und auf der anderen Seite dramatische Fehlschüsse – die für viele Jahre sogar im kollektiven Gedächtnis haften bleiben, die über das Wohl und Wehe einer kompletten Saison entscheiden. Vielleicht auch das jüngste Kunststück des Hertha-Profis Suat Serdar. Beim 1:0-Sieg in Augsburg verwandelte der Edeltechniker mit der Hacke die Vorlage von Marco Richter zum Siegtreffer und tunnelte dabei auch noch Augsburgs Keeper Rafal Gikiewicz. Ein genialer Einfall des 25-Jährigen. Sofort erinnerte ich mich an ein ähnlich spektakuläres Tor eines Spielers von Hertha BSC, das ich einst im Wildpark-Stadion zu Karlsruhe erlebte. Michael Preetz gelang im April 1998 bei einem 2:0-Erfolg beim KSC auch ein Hackentrick-Tor, ein „Vorläufer“ des Serdar-Treffers. Berlins Boulevardzeitungen adelten den Mittelstürmer danach in Anlehnung an brasilianische Ballkünstler als „Preetzinho“.

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