Berlin - Der Deal verwunderte so einige in der Branche: In Marc Oliver Kempf ließ der VfB Stuttgart im Winter für gerade einmal 500.000 Euro einen Innenverteidiger ausgerechnet zu einem direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt ziehen, obwohl man doch durchaus eigene personelle Probleme im Laufe der Saison hatte. Bei Hertha BSC versprach man sich viel vom U21-Europameister von 2017: Der mittlerweile 27 Jahre alte Verteidiger sollte der Mannschaft in der Defensive Halt geben und ohne die Probleme der vergangenen Monate miterlebt zu haben, mental unbelastet an die neue Aufgabe gehen. Doch Kempfs Start in Blau-Weiß war nach dem Wechsel-Theater desaströs. Erst beim 1:0-Sieg am vergangenen Spieltag in Augsburg zeigte Kempf so richtig, dass er kein Fehleinkauf ist und warum die Verantwortlichen in verpflichtet haben.

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