Berlin - Mit den Vorsätzen fürs neue Jahr ist es ja immer so eine Sache. Meist sind selbst die besten Absichten recht schnell verflogen. Für Carsten Schmidt, 57, seit Dezember neuer Vorsitzender der Geschäftsführung bei Hertha BSC, startete das neue Jahr dagegen wie gewünscht: mit einem 3:0-Sieg gegen Schalke und einem neuen Trikotsponsor. „Wir wollten unbedingt diese Brust vermarkten. Diesen Schwur haben wir uns gegeben. Das haben wir geschafft“, erklärte Schmidt in seiner ersten offiziellen Medienrunde mit Berliner Journalisten. 

Mit Homeday, einer Maklerfirma aus Kreuzberg, endete die zähe Suche nach einem Hauptsponsor, der Hertha hilft, die durch die Corona-Krise entstandenen Finanzlöcher zu stopfen – zumindest bis zum Sommer. Dann werden sich die Blau-Weißen erneut auf die Suche nach einem starken Partner begeben müssen. Schmidt, langjähriger Chef des TV-Senders Sky, sieht gute Voraussetzungen für weitere Erlösquellen in Berlin und mit der Marke Hertha BSC. „Hertha ist viel mehr als ein gewonnenes oder verlorenes Spiel oder ein Tabellenstand am Ende der Saison“, sagte Schmidt.

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