Nach gut einer Stunde Spielzeit hätte Ronny zum Helden der fast 60.000 Fans im Berliner Olympiastadion werden können. Beim Bundesliga-Auftakt am zurückliegenden Wochenende stand es gegen Werder Bremen 2:2 und Hertha bekam einen Freistoß aus guter Position vor dem Bremer Strafraum zugesprochen. Die Ostkurve raunte wie immer den Namen „Roooonnnnyyy“. Der Brasilianer, 28, lief an und donnerte den Ball ganz knapp am rechten Pfosten vorbei. Zuvor war er an beiden Berliner Treffern beteiligt, hatte jeweils mit schönen Pässen die Vorarbeit für den letzten Torvorbereiter geleistet. Pre-Assist nennt man das wohl heutzutage. Ronny gehört zu den wenigen Fußballprofis in der Liga, dessen Name von den Tribünen im Chor gerufen wird und der als Publikumsliebling mit all seinen Stärken und Schwächen gelten darf.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.