Unmittelbar vor der Pressekonferenz von Hertha gegen Bayern lief mir Dodi Lukebakio zum ersten Mal über den Weg. Der junge Stürmer, mit 20 Millionen Euro Ablöse der teuerste Hertha-Profi aller Zeiten, lächelte und grüßte freundlich. Ein Kollege sah ihm hinterher und sagte: „Mensch, hat der schlanke, dünne Beine! Wie kann er denn damit so viele Tore schießen?“

Mich erinnert Lukebakio an Adrian Ramos, den Kolumbianer, der einst wunderbare Treffer für Hertha schoss. Auch der lief mit langen dünnen Beinen über den Platz und wirkte beinahe staksig. Die Form der Fußballerbeine ist ja nicht entscheidend für Erfolg oder Misserfolg. Ein Held meiner Kindheit, der brasilianische Dribbelkünstler Garrincha, hatte gar ein linkes O-Bein und ein rechtes X-Bein. Damit spielte er seine Gegner schwindlig.

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