Berlin (dpa) – - Investor Lars Windhorst verzichtet darauf, einen eigenen Vorschlag für das Präsidentenamt beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC zu unterbreiten. Er werde keinen „eigenen Kandidaten aufstellen“, sagte der Sprecher von Windhorsts Tennor-Holding Andreas Fritzenkötter dem „Kicker“ am Mittwoch.

Aktuell haben sich für die Wahl am 26. Juni bei der Außerordentlichen Mitgliederversammlung die Kandidaten Ingmar Pering, Frank Steffel, Kay Bernstein, Michael Baumgärtner und Marvin Brumme bereitgestellt. Weitere Bewerbungen sind bis eine Woche vor der Entscheidung möglich.

„Wir bewerten die einzelnen Kandidaten nicht“, sagte Fritzenkötter, „aber Herr Windhorst begrüßt sehr die Einstimmigkeit des Aufsichtsrates bei der Nominierung von Frank Steffel. Dies ist aus seiner Sicht ein richtiges und starkes Signal für Gemeinsamkeit und Neuanfang bei Hertha“.