Es war wie immer. Und doch anders. Als Davie Selke nur Minuten nach der Vormittagseinheit den Presseraum von Hertha BSC betrat, tat er das zwar ausnahmsweise ungeduscht, dafür aber mit gewohnt guter Laune. Der 24-Jährige ist von Natur aus ein offener Typ, spätestens seit seiner Zeit bei RB Leipzig auch ein absoluter Medienprofi. Dennoch hatte der Torjäger während der gesamten Vorbereitungsphase alle Interview-Anfragen abgeblockt.

Dass er nun sein selbstauferlegtes Schweigegelübde vier Tage vor dem Pflichtspielauftakt im Pokal beim Regionalligisten VfB Eichstätt brach, erklärte Selke so: „Ich wollte mich voll und ganz auf mich konzentrieren.“ In den vergangenen Jahren hätte er immer Interviews gegeben, sich viel vorgenommen und dann einen Rückschlag erlitten. „Das war schon fast Tradition bei mir.“ Sein sommerliches Verletzungspech verfolgte ihn auch in Berlin. „Ich wollte vergangenes Jahr meine erste, gute Spielzeit bestätigen. Und ein paar Tage später lag ich dann im Krankenhaus und hatte einen Schlauch in meinen Körper“, sagte Selke über einen erlittenen Lungenkollaps.

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