Hertha-Trainer Schwarz stützt Plattenhardt: Bleibt Kapitän

Trainer Sandro Schwarz von Fußball-Bundesligist Hertha BSC hält trotz des Fehlens von Marvin Plattenhardt im Trainingslager an seinem Kapitän fest.

ARCHIV - Hertha BSCs Trainer Sandro Schwarz hat Verständnis für Kapitän Plattenhardt.
ARCHIV - Hertha BSCs Trainer Sandro Schwarz hat Verständnis für Kapitän Plattenhardt.Tom Weller/dpa

Bradenton (dpa) –-Trainer Sandro Schwarz von Fußball-Bundesligist Hertha BSC hält trotz des Fehlens von Marvin Plattenhardt im Trainingslager an seinem Kapitän fest.

„Platte bleibt Kapitän, da werden Themen wild gemischt“, sagte der 44-Jährige in der AMG Academy von Bradenton, in der Hertha bis zum 14. Januar trainiert. „Wir haben frühzeitig Gespräche über seinen Impfstatus geführt.“ Plattenhardt durfte wegen fehlender Impfungen nicht in die USA einreisen. Er trainiert derzeit mit Herthas U23 in Berlin. 

Schwarz: „Man sollte seine Entscheidung respektieren“

Bis zum Jahreswechsel hatte Schwarz noch die Hoffnung, dass die Bestimmungen zur Einreise in die Vereinigten Staaten sich ändern würden. „Natürlich wäre es besser gewesen, wenn er hier gewesen wäre, aber man sollte seine Entscheidung respektieren“, sagte Schwarz.

Das Fehlen des 30-Jährigen habe auch nichts damit zu tun, dass sein Vertrag nicht verlängert werde. Der siebenmalige Nationalspieler, der 2014 vom 1. FC  Nürnberg zu Hertha gewechselt war, wusste schon vorher Bescheid, dass er sich nach dieser Saison einen neuen Verein suchen müsse. 

Ebenso klar ist der Konkurrenzkampf auf der linken Verteidigerposition vor dem Saison-Wiederbeginn am 21. Januar beim VfL Bochum. „Es ändert sich null“, sagt Schwarz im Hinblick auf diverse Spekulationen,  dass Plattenhardt durch sein Fehlen im Trainingslager seinen Platz in der Startelf von vornherein verloren habe. „Wir haben mit Platte, Maximilian Mittelstädt und Lukas Ullrich drei Spieler auf dieser Position, einer wird gegen den VfL Bochum spielen“, ist Schwarz genervt ob der Diskussionen rund um seinen Kapitän: „Fünf Tage völlig wild zu spekulieren, das ist zu wild.“