Kommt das neue Stadion des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC nun doch auf dem Zentralen Festplatz in der Nähe des Flughafens Tegel? Am heutigen Dienstag jedenfalls treffen sich Vertreter des Klubs der Senatsverwaltung und der Tegel Projekt GmbH, um darüber zu beraten. Das bestätigte Stadion Manager Klaus Teichert am Montag bei einer Diskussion mit Hertha-Mitgliedern.

Hertha BSC will 2025  in ein neues Stadion umziehen

Der Zentrale Festplatz soll dabei nur eines der Themen sein. Denn dieser Standort wird von Hertha BSC nicht favorisiert. Außerdem besteht ein Mietvertrag für das Areal, der bis zum Jahr 2028 läuft, wie Teichert mitteilte. Hertha BSC will allerdings 2025 aus dem Olympiastadion ausziehen. Negativ bewertet der Bundesligist zudem, dass der Zentrale Festplatz schlecht an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen ist.

Deshalb spricht sich Hertha BSC weiterhin für ein Stadion auf dem Olympiagelände aus. Das Maifeld steht allerdings unter Denkmalschutz. Auf einer weiteren Fläche stehen Wohnungen. Hertha habe der Wohnungsbaugesellschaft „so viele gute Angebote gemacht, dass möglicherweise auch mal eins auf fruchtbaren Boden fallen wird“, sagte Teichert.

Hertha-Präsident Werner Gegenbauer begrüßt es, dass der Senat den Wunsch des des Bundesligisten nach einem neuen Stadion inzwischen ernst nehme. „Wir brauchen eine gemeinsame Zusammenarbeit, die funktioniert derzeit. Manchmal so, dass wir uns wundern, aber meistens gut“, sagte Unternehmer Gegenbauer. (BLZ)