Für Hertha-Profi Alexander Esswein schließt sich am Sonntagabend ein Kreis. Am 21. Februar 2009 debütierte der Flügelspieler in der Bundesliga, kam für den VfL Wolfsburg in der 61. Minute gegen Hertha BSC auf den Platz. „Unter Trainer Felix Magath – gegen Pal Dardai als Spieler“, erinnert sich Esswein mit einem Schmunzeln. „Hertha war damals Tabellenführer. Das Spiel haben wir 2:1 gewonnen.“ Mit „wir“ meint Esswein die Niedersachsen, die am Ende der Spielzeit gar die Meisterschaft feiern durften.

Mehr als zehn Jahr später geht Esswein, 29, in seine vierte blau-weiße Saison – und hat gute Chancen, am Wochenende gegen seinen früheren Klub zum Einsatz zu kommen. Unter Ante Covic ist Esswein neben Vladimir Darida jedenfalls der Gewinner der Vorbereitung. In den ersten beiden Pflichtspielen wurde er jeweils als erster Spieler vom neuen Trainer eingewechselt – noch vor Davie Selke. „Ich bin selbst überrascht“, gesteht Esswein. Er weiß, dass seine neue Rolle eng mit dem Trainerwechsel verknüpft ist. „Das war wie ein Reset-Knopf – ohne das positiv oder negativ zu bewerten.“ Covic gebe ihm ein gutes Gefühl, weil er allen Spielern unvoreingenommen entgegengetreten sei. „Wir hatten alle eine ganze Vorbereitung Zeit, den Trainer von uns zu überzeugen“, sagt Esswein. So sei er an die Sache rangegangen.

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