Ein Fußballer hört nie auf, über seinen Körper zu lernen. Als Karim Rekik, 24, mit fast einstündiger Verspätung zum Interview erscheint, betritt er den Medienraum mit einem Brummschädel – und Kieferschmerzen. „Ich wusste nicht, dass das alles derart zusammenhängt“ sagt Herthas Innenverteidiger während er sich an Schläfe und Kiefer greift. Gut zwei Stunden zuvor war der Niederländer im Training in einem Kopfballduell mit Davie Selke zusammengerasselt, wofür der Stürmer sich auf dem Platz ein paar Worte anhören musste. „Kein Vorwurf an Davie.“ Auf dem Platz seien nun mal Emotionen drin. Bereits in der Vorwoche hatte Rekik einstecken müssen, als ihn Bondscoach Ronald Koeman nicht für den Auftakt in die EM-Qualifikaktion nominierte. Während die Elftal gegen Deutschland verlor (2:3), verbrachte Rekik das freie Wochenende zusammen mit Hertha-Kollege Salomon Kalou in London. Das Spiel seiner Landsleute hat er natürlich trotzdem gesehen.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.