Köln - Dass der 1. FC Köln in erster Linie ein Fußball-Verein ist, merkt man vor allem dann, wenn er außerhalb der Stadien an seine Grenzen stößt. Wenn etwa organisierte Fans der Ultra-Gruppierung „Wilde Horde“ nach einem Spiel in Hoffenheim auf der A 3 einen Gladbacher Bus verfolgen, abdrängen und auf der Autobahnraststätte Siegburg-Ost mit Eisenstangen, Baseballschlägern und Steinen angreifen und verwüsten, dann wirkt die beabsichtige Sanktionierung durch den Klub grotesk: „Aberkennung von Privilegien, bundesweites Stadionverbot mit maximaler Laufzeit und Ausschluss aus dem Verein in den Fällen, wo es sich um Klubmitglieder handelt“, sagt Geschäftsführer Claus Horstmann. „Was kann man damit erreichen, wenn Leute das Dach des FC für kriminelle Gewalttaten nutzen wollen?“

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