Hüttel zur Frauen-Tournee: Keinen „Zwist vom Zaun brechen“

Der deutsche Teammanager Horst Hüttel sieht die jüngsten Aussagen der Präsidentin des Österreichischen Skiverbands zur Einführung einer Vierschanzentournee f...

ARCHIV - Der Teammanager des Deutschen Skiverbandes: Horst Hüttel.
ARCHIV - Der Teammanager des Deutschen Skiverbandes: Horst Hüttel.Swen Pförtner/dpa

Bischofshofen-Der deutsche Teammanager Horst Hüttel sieht die jüngsten Aussagen der Präsidentin des Österreichischen Skiverbands zur Einführung einer Vierschanzentournee für Skispringerinnen positiv.

„Das nehmen wir total positiv auf: Gemeinsam in Bischofshofen mit den Herren. Das ist genau das, was wir wollen“, sagte Hüttel in Innsbruck. ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober hatte zuvor erneut eine Frauen-Tournee für 2024/25 in Aussicht gestellt und gesagt, man peile ein gemeinsames Finale von Springerinnen und Springern in Bischofshofen an.

„Unser Endziel ist es ja auch, dass die Damen mit den Herren gemeinsam von Ort zu Ort reisen“, sagte Hüttel. In der kommenden Saison sollen die Frauen allerdings in Garmisch-Partenkirchen springen, wenn die Männer in Oberstdorf sind und umgekehrt.

Einer Vierschanzentournee bereits im nächsten Winter hatte Stadlober eine Absage erteilt. Dass Hüttel seinen Ärger über den weiteren Aufschub deutlich zum Ausdruck gebracht und die deutschen Pläne vorgestellt hatte, kam in Österreich nicht überall gut an - auch wenn der 54-Jährige den ÖSV nicht namentlich kritisierte.

„Wir wollen auch wirklich nicht einen Zwist vom Zaun brechen. Wir wollen eng zusammenarbeiten“, sagte Hüttel nun. „Das ist eine deutsch-österreichische Tournee, und das wird es immer sein.“