Alba Berlin hat sich am Dienstag für den Start in die Play-offs eingespielt. Das Team von Trainer Aito Garcia Reneses gewann in der Arena am Ostbahnhof gegen Ulm 102:73 und trifft nun am Sonnabend (18 Uhr) auf Oldenburg. Die Niedersachsen unterlagen zeitgleich gegen die Skyliners Frankfurt und blieben dadurch auf dem siebten Platz. Gespielt wird nach dem Modus Best-of- five, drei Siege bedeuten die Qualifikation für die zweite Runde. In den übrigen Duellen stehen sich Bayern München und Frankfurt, Ludwigsburg und Bayreuth sowie Bamberg und Bonn gegenüber.

„Ich freue mich, dass wir zum Abschluss gewonnen haben“, sagte Coach Reneses. Ulms Trainer Thorsten Leibenath lobte Berlins Defensive, die 40 Minuten lang stark gewesen sei, lobte die Qualitäten beim Fastbreak, was Alba schnelle Punkte gebracht habe: „Die Partie hat gezeigt, warum wir nicht in den Play-offs sind und Alba auf Platz zwei.“

Albas ausgeglichenes Match gegen Ulm

In dem Spiel war es für beide Mannschaften um nichts mehr gegangen, tabellarisch gesehen jedenfalls. Ulm konnte die Play-offs nicht mehr erreichen, Alba stand als Hauptrundenzweiter fest. Aber irgendwie geht es im Profisport ja immer um etwas. Für Steve Vasturia gestern zum Beispiel um Spielpraxis. Der 22 Jahre alte Guard lief auf, weil es für die Kollegen Joshiko Saibou, Spencer Butterfield undTim Schneider wegen Problemen an den Sprunggelenken darum ging, sich zu schonen. „Wir hoffen, dass sie bald fit sind, aber Genaueres sagen können wir im Moment noch nicht“, meinte Reneses.

Alle drei verfolgten von ihrem Platz hinter der Bande aus, wie sich die Teamkollegen im ersten Viertel ein 25:24 erspielten und auch danach ein ausgeglichenes Match mit Ulm lieferten. Es ging darum, nach dem 87:102 am Sonntag in Gießen den Rhythmus für die Play-offs zu finden, wie man ja so sagt.

Play-off gegen Oldenburg

Untermalt von Trommeln und Klatschpappen gelang das nun doch etwas besser. Nachdem die Anzeige auf dem Videowürfel ihrerseits beim 35:31 den Rhythmus verloren hatte und den Spielstand nicht mehr anzeigte, veränderte sich dieser naturgemäß trotzdem. Ab dem 40:35 waren die 8899 Fans wieder auf dem Laufenden und kannten das Halbzeitergebnis: 51:42. Bayreuth lag zur großen Pause in Würzburg 28:44 zurück, Oldenburg gegen Frankfurt 35:48, Bonn gegen die Bayern 36:49 und Bamberg beim MBC 35:38. Das zumindest war spannend, denn aus jenen Duellen ergab sich der nächste Gegner der Berliner. Die gingen mit einem 73:57 ins Schlussviertel, die Partie nahm ihren Lauf. (cs.)