Es ist Wahlkampf. Und es geht um das höchste Amt des Weltsports. Da sind Botschaften wichtig, die man unters Volk streuen kann. In Deutschland läuft das derzeit so: Seit der oberste Sportfürst Thomas Bach (FDP) seine Kandidatur für das Präsidentenamt im Internationalen Olympischen Komitee (IOC) erklärt hat, berichten manche Medien, als handele es sich beim IOC um ein volltransparentes, demokratisches Gremium, gleichsam ein Kulturgut der Menschheit. Als müsse ganz Deutschland hinter der Bewerbung des Wirtschaftslobbyisten stehen. Als würden alle Probleme des deutschen Sports mit Bachs Wahlsieg am 10. September in Buenos Aires gelöst.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.