Kommt er, oder kommt er nicht? Vorerst lässt Thomas Bach die Abgeordneten des Deutschen Bundestages zappeln bezüglich der Frage, ob er teilnimmt an der Sportausschuss-Sondersitzung zur Doping-Studie. „Auf jeden Fall wird ein Vertreter des Deutschen Olympischen Sportbundes dabei sein“, beschied der Präsident eher reserviert. Er will sich am 10. September an die Spitze des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) wählen lassen und weiß noch nicht, ob der Termin seinen Kalender passt.

Im Parlament wäre Bach nicht nur gefragt als Initiator der Studie, als der er sich nun preist. Sondern auch in einer Rolle, die ihm weniger behagt: als Zeitzeuge. Für die Behauptung, „in Fechterkreisen“ sei Doping „kein Thema“ gewesen 1976, im Jahr seines Olympiasieges, erntete Bach schon Widerspruch. Ein bisschen mehr müsse er schon gewusst haben, befand Heidi Schüller, die Eidsprecherin von 1972: „Damals wurde überall darüber gesprochen, da kann er ja nicht immer nur weggehört haben.“

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