Jahresrückblick: Das waren die größten Flops des Sportjahres 2014

7. Olympia-Mannschaft:

Trotz Höfl-Riesch, Frenzel und Co. - der Wintersportriese Deutschland kehrte aus Sotschi stark angeschlagen zurück. Im Eisschnelllauf gab es erstmals seit 50 Jahren keine Medaillen, im Skeleton rast man hinterher, im Bob erwiesen sich Materialprobleme als Bremse. Lediglich 19 Mal Edelmetall statt der angestrebten 30, nur Platz sechs im Medaillenspiegel.

6. Deutsches Eishockey-Team:

Die deutsche Mannschaft verpasste erstmals überhaupt die Olympia-Qualifikation, bei der Weltmeisterschaft in Weißrussland sprang nur Platz 14 heraus. Eine Blamage auch für den umstrittenen Bundestrainer Pat Cortina. Und damit nicht genug: Der Machtkampf beim DTB sorgte für weitere Negativ-Schlagzeilen im Jahr 2014.

5. Evi Sachenbacher-Stehle:

Der Doping-Fall von Sotschi kostete die Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle viel an Reputation in der olympischen Welt, in der sich die Deutschen gern als Vorkämpfer gegen Sportbetrug geben. Ihre zweijährige Sperre wurde im November um eineinhalb Jahre verkürzt. Dennoch erklärte sie nach kurzer Bedenkzeit ihren Rücktritt.

4. Hamburger SV:

Der Bundesliga-Dino schaffte in der Relegation gegen Greuther Fürth gerade noch den Klassenerhalt und war für Schlagzeilen immer gut. Die Trainer Bert van Marwijk und Mirko Slomka sowie Sportchef Oliver Kreuzer mussten gehen. Mit 100 Millionen Euro gab es zudem eine Rekordverschuldung. Dietmar Beiersdorfer wurde als neuer Sportchef an Land gezogen, die Mannschaft neu aufgestellt. Die sportliche Situation ist aber immer noch prekär: Abstiegskampf lautet wieder die Devise.

Lesen Sie auf im nächsten Abschnitt: Warum Tim Wiese eher Um- statt Absteiger des Jahres ist und warum der Fußball-Flop des Jahres in diesem Jahr überraschenderweise schwarz-gelb daherkommt.