Jens Spahn erachtet einen Lockdown im Profifußball derzeit für nicht notwendig

Der Gesundheitsminister spricht von einem „minimierten Risiken“ und einer „sehr kleinen Zahl von Beteiligten“. Engpässe bei Testkapazitäten gibt es nicht.

Hertha BSC und Union müssen keinen Lockdown befürchten, sondern können nach derzeitigem Stand weiterspielen.
Hertha BSC und Union müssen keinen Lockdown befürchten, sondern können nach derzeitigem Stand weiterspielen.imago images/Contrast

Berlin-Der Profifußball muss vorerst keinen zweiten Lockdown befürchten. „Für das Infektionsgeschehen ist die Frage, ob in Deutschland am Wochenende in verschiedenen Stadien gespielt wird oder nicht, eine Größenordnung, mit der man - insbesondere mit den Tests und Schutzmaßnahmen - umgehen kann“, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (40) auf einer Pressekonferenz am Dienstag.

„Die Frage, wie das gesellschaftlich eingeordnet wird, ist ganz unterschiedlich“, ergänzte der CDU-Politiker: „Ich glaube, es ist sogar eine 50:50-Sache.“ Er selbst sei kein großer Fußballfan, aber er stelle fest, „dass das für viele wichtig ist. Dass ein paar Dinge jenseits von Corona da sind“.

Dank der „minimierten Risiken“ und der „sehr kleinen Zahl von Beteiligten“ sei das im Profifußball auch möglich. Zudem gebe es hinsichtlich der Testkapazitäten keine Engpässe.